Stick Boy

Stick Boy

Gegründet 2001 in Saarbrücken als ’77 Punkband zeichnen sich STICK BOY durch prägnante kurze Gassenhauer aus, die nicht selten in mehrstimmigen Chören aufgehen und so schnell vorbei sind, wie sie begonnen haben; meist nicht länger als zwei Minuten, „dann ist ja eigentlich auch alles gesagt”, findet Flight13. „Punk in gekonnter und klassischer Art mit knackigen Gitarren und markigem Gesang” (TRUST 108/05;2004). Bands wie RAMONES, JESUS LIZARD und THE BRIEFS kamen dem OX-Fanzine 2004 in den Sinn. Durch gemeinsame Vorlieben für DINOSAUR JR. und brachiale Noise-Acts wie UNSANE oder alternativ angehauchte Noise-Vertreter wie JESUS LIZARD und den Backkatalog von Labels wie SST-Records und Touch&Go bzw. sämtliche von STEVE ALBINI produzierten Veröffentlichungen anbetend, entschloss man sich als Quartett – zu den Gründervätern zählte sich noch MR. JAMES BOYLE (SLY& BOYLE, COME UP SCREAMING), der es wie die SPERMBIRDS-Ikone LEE HOLLIS vorzog, nach seiner Karriere als G.I. Joe den Südwesten der Republik musikalisch aufzuwerten – mitnichten, das Rad der Musik neu zu erfinden, sondern den minimalen Anspruch zu verfolgen, aus 1:30 min das Größtmögliche rauszuholen. Als erster Achtungserfolg kann das Auftauchen des 2004er STICK BOY Releases SUMO in einer Playlist im Rock Hard gewertet werden. Seit 2009 zu einem Trio geschrumpft, präsentieren die beiden Herren und die Frau von STICK BOY mit ihrer aktuellen Veröffentlichung SUC. NOISE-POP von Erwachsenen für Erwachsene.